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DIE LINKE. Waltrop

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DIE LINKE. Waltrop

Rückblick 4. Politischer Aschermittwoch

Flash ist Pflicht!
Hier das Video von Bärbel Beuermann als Reinigungsfachkraft mit Zusatzqualifikation P Elsa. Aufgenommen am 4. Politischen Aschermittwoch der LINKEN in Waltrop.

Aus dem NRW Landtag

DIE LINKE lehnt 500 Euro Diätenerhöhung ab

 

Was für die abhängig Beschäftigten gilt, sollte auch für Abgeordnete gelten!

 

Zu der öffentlichen Darstellung, dass alle Fraktionen im Landtag NRW die Diäten für Abgeordnete um 500 Euro erhöhen wollen erklärte die parlamentarische Geschäftsführerin, Özlem Alev Demirel: „Solange es für Hartz IV BezieherInnen, Rentnerinnen und Rentnern und abhängig Beschäftigte Nullrunden gibt ist die von CDU, SPD und Grünen vorgeschlagene Diätenerhöhung nicht verhältnismäßig. Deshalb lehnen wir diese ab und haben den Antrag auch nicht mitunterschrieben.“  

Hintergrund der Debatte ist das Versorgungswerk und die Altersvorsorge der Abgeordneten. Die 500 Euro Erhöhung, soll an das Versorgungswerk der Abgeordneten gehen. DIE LINKE hält das Konstrukt des Versorgungswerks der Abgeordneten für problematisch und fordert stattdessen, dass alle Abgeordneten in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen sollen. „Was den abhängig Beschäftigten zugetraut wird, sollte den Abgeordneten ebenfalls zugetraut werden“ erklärt Demirel weiter. 

 Demirel fordert anstatt eines Schnellschusses zu Lasten der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler in NRW, eine Diskussion über Alternativen zum Versorgungswerk. Die Fraktion DIE LINKE lässt diese momentan rechtlich prüfen. Für die Plenardebatte nächste Woche hat DIE LINKE eine Aussprache zum Thema verlangt. „Wir bestehen darauf, dass Entscheidungen auf Kosten der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler auch öffentlich diskutiert werden.“

 

Do stellt sich quer!

DIE LINKE. - Waltrop beteiligte sich am 02. und am 03. September 2011 auch an den Gegenmaßnahmen zum Aufmarsch der Faschisten in Dortmund.

Am Rande der Demonstration trafen einige Waltroper Genossen die Bundesvorsitzende der Partei DIE LINKE - Gesine Lötzsch.

Michael Kamps, Gesine Lötzsch, Fritz P. Dee und Markus Slota-Wedekind

Aktion gegen die Änderung zum Zielabweichungsverfahren

Am 22.08.2011 haben sich einige Mitglieder der Waltroper LINKEN, vor der Dattelner Stadthalle zu einer Flugblattaktion eingefunden um gegen die Änderung des Zielabweichungsverfahren zum Dattelner Kraftwerk zu protestieren.

Hier das Flugblatt als PDF!

Fest der Solidarität

DIE LINKE Waltrop war mit einigen Mitgliedern zu Besuch auf dem UZ Pressefest 2011 - Fest der Solidarität im Dortmunder Revierpark Wischlingen. DIE LINKE. NRW war dort auch mit einem Zelt und einem abwechslungsreichen Programm präsent. 

Siehe auch hier!

Michael Kamps u. Fritz P.Dee mit Ulla Jelpke (MdB) beim UZ Pressefest 2011.

Gedenken an Albert Funk

Aus Anlass des 78. Todestages von Albert Funk fand am Samstag den 30. April 2011 in Recklinghausen eine Gedenk-Veranstaltung statt. Mitglieder von VVN, DIE LINKE, DKP und unorganisierte Bürger gedachten den Opfern des Nazi Regimes, mit einer Kundgebung und einem Marsch zum Recklinghäuser Polizeipräsidium. 

Am 27. April 1933 wurde Albert Funk im Polizeipräsidium Recklinghausen von den Nazis durch unmenschliche Folter in den Tod getrieben. Am 2. Mai wurden im ganzen Reich die Gewerkschaftshäuser gestürmt und die Gewerkschaften verboten.

Wenige Monate vorher hatten rechte und konservative Kräfte entgegen allen Warnungen der Arbeiterparteien SPD und KPD den Hitler-Faschisten zur Macht verholfen. Unterstützt wurde die Nazipartei durch einflussreiche Kreise der deutschen Wirtschaft und der Schwerindustrie.

Der Terror der Nazis richtete sich sofort gegen die organisierte Arbeiterbewegung, gegen Mitglieder der Gewerkschaften, der SPD und der KPD. In den Jahren 1933 bis 1945 wurden Zehntausende antifaschistischer Arbeiter von den Nazis verfolgt, gefoltert und ermordet. Das Recklinghäuser Polizeipräsidium wurde zum Sitz der Gestapo-Leitstelle Nord. Von hier aus organisierten die Faschisten den Terror zuerst gegen die Organisationen der Arbeiterklasse. Allein im Recklinghäuser Polizei-präsidium fanden drei Antifaschisten den Tod. Hunderte Arbeiterinnen und Arbeiter aus dem Landkreis Recklinghausen wurden von dort aus nach grausamster Folter in die Konzentrationslager des Deutschen Reiches verschleppt. Der Terror der Nazis richtete sich auch gegen aufrechte Christen, bürgerliche Oppositionelle, gegen alles, was „anders“ als die Nazis war. Die Mehrheit der jüdischen Bewohner der Stadt Recklinghausen wurden Opfer des faschistischen Rassenwahns.

Faschismus ist keine Meinung -

Faschismus ist ein Verbrechen!

Gegen Rassismus und Ausländerfeindlichkeit!


DIE LINKE ehrt Jupp Angenfort im Landtag von NRW

Die Landtagsfraktion DIE LINKE hat ihren Sitzungssaal einen Namen geben. Er wurde nach dem Widerstandskämpfer und Antifaschisten Jupp Angenfort benannt.

Näheres siehe hier!

http://www.stadtwerke-kohlefrei.de

Schwabe mal wieder gegen die KOMMUNE; Mißfelder SOWIE SO!

Kosten der Unterkunft für ALG-II-Beziehende (KdU)

Nach der Debatte um den Einzelplan 11 (Arbeit und Soziales) gab es eine namentliche Abstimmung zum Antrag der Fraktion Bündnis90/DIE GRÜNEN, in den Haushalt 2011 eine Bundesbeteiligung an den KdU für 2011 - 5,4 Mrd. Euro einzustellen. Das würde einer Bundesbeteiligung von 37,7% entsprechen. Bei der Berechnung dieses Anteils wurden die realen Kosten für KdU zugrunde gelegt. Nur eine Beteiligung in dieser Höhe würde zu der den Kommunen versprochenen Entlastung von 2,5 Mrd. Euro führen. Nur die Abgeordneten der Fraktion DIE LINKE und von Bündnis 90/DIE GRÜNEN haben für diesen Antrag gestimmt. Abgeordnete der CDU/CSU, SPD und FDP stimmten dagegen. Das Ergebnis der namentlichen Abstimmung auf den Seiten 53-55: Hier als PDF!

Philipp Mißfelder voller Freude über DIE LINKE.!

So viel außenpolitische Flexibilität hatte Philipp Mißfelder der Linkspartei gar nicht zugetraut. “Gefreut” habe er sich über deren Initiative zur Freilassung des seit 2006 von der Hamas festgehaltenen israelischen Soldaten Gilad Schalit, sagt der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion. Der Generalsekretär des Zentralrats der Juden hatte Fraktionschef Gregor Gysi im September um eine gemeinsame parlamentarische Resolution zugunsten Schalits gebeten.

Zur Quelle!

Parteispenden

Hier geht es zu einem Interessanten Link zur Spendenverteilung der Parteien in Deutschland.

Auf der Seite einfach mit dem Mauszeiger auf die einzelnen Parteien.

Demonstration gegen Datteln IV

Anlässlich des Jahrestages des Urteils des OVG- Münster, mit der E.ON die Rechtsgrundlage für den Bau des Kohlekraftwerks in Datteln entzogen wurde, fand am 03. September 2010 eine Demonstration von Kraftwerksgegnern statt. Die Demo ging von der Meistersiedlung bis zur Baustelle des Kraftwerkes.

Eine Delegation der Waltroper LINKEN, angeführt vom Waltroper Ratsmitglied und Fraktionsvorsitzenden Fritz P. Dee marschierte ebenfalls mit, um Solidarität mit den betroffenen Anwohnern zu zeigen und auch gegen die Willkür einiger Politischer Entscheidungsträger Flagge zu zeigen.

Besuch der Waltroper Moschee

Vertreter unser Partei DIE LINKE. Waltrop waren auch zu Gast beim diesjährigen Fastenbrechen der Mimar Sinan Camii in Waltrop.

Diese Veranstaltung der Waltroper Ditib Moschee ist schon seit vielen Jahren Tradition.

Neben Vertretern der Waltroper LINKEN waren auch wieder viele Gäste anderer Verbände Waltrops anwesend.

Es war eine rundum gelungene Veranstaltung mit guten Gesprächen und leckeren türkischen Essen.

2011
2010

Linktip

Eine Job - Center Chronologie!

Hier klicken!

Kommunal ist optimal!

Die Mär von der Allmacht des Marktes ist entzaubert...

Das Comeback der kommunalen Selbstverwaltung....

Linktip!

Fritz P.Dee und Michael Kamps, mit der Bundestagsabgeordneten der LINKEN Sahra Wagenknecht.

 

Ihr Recht als Erwerbsloser

Hier können Sie sich das Flugblatt "Meine Rechte als Erwerbsloser" des Erwerbslosenhilfeforums runterladen.

Mehr unter: http://www.erwerbslosenforum.de

Wetter in Waltrop

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DIE LINKE. WALTROP ist für Sie da!

Wie so viele Menschen in unserem Land ärgern auch Sie sich über die Politik der letzten Jahre - welche uns neben Praxis– und Rezeptgebühren, Nullrunden bei den Renten und Löhnen, die Hartz-IV-Reform und stetig steigende Energiekosten beschert hat?

Dann sind Sie hier bei DIE LINKE. Waltrop richtig. Wir wollen eine starke linke Kraft sein, die für und mit den Menschen, für den Erhalt eines Sozialstaates kämpft.

Durch DIE LINKE. steht die zunehmende Armut und die ungerechte Reichtumsverteilung im Mittelpunkt der gesellschaftlichen Debatte.

DIE LINKE. Waltrop ist mit Fritz P. Dee im Waltroper Stadtrat vertreten.

Hier auf unserer Website bieten wir Ihnen Informatives rund um das politische Geschehen in Waltrop und darüber hinaus.

4. April 2012

Höhere Löhne nicht Ursache für klamme Kommunen

Angesichts der Stellungnahmen vieler Kommunen zum Tarifabschluss im Öffentlichen Dienst erklärt Wolfgang Porrmann aus dem Stadtverband DIE LINKE Waltrop:

„Die Anhebung der Löhne für die Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes, wie sie zwischen den Tarifparteien ausgehandelt wurden, sind nicht die Ursache für die klamme Kasse bei der Stadt Waltrop.

Wenn jetzt behauptet wird, dass kommunale Einrichtungen deshalb geschlossen und Stelleneinsparungen angedacht werden müssen, ist das schlicht Stimmungsmache auf dem Rücken der öffentlich Beschäftigten. Unser Kämmerer Wolfgang Brautmeier hatte eine absehbare Lohnerhöhung bereits in seiner Planung für das Jahr 2012 eingebracht.

Das finanzielle Ausbluten der Städte und Gemeinden hat ihre Ursache in der strukturellen Unterfinanzierung der Kommunen. Und das haben die jetzigen und vorherigen Landes- und Bundesregierungen zu verantworten.

Wir LINKE fordern eine ausreichende Finanzausstattung für Kommunen und die dafür notwendige Einführung einer Millionärsteuer. Der eingeschränkte Blick der anderen Parteien, die lediglich die Ausgabenseite betrachten, ist nicht zielführend! “

 

 

21. März 2012

6,5 % mehr Lohn, mindestens aber 200 Euro, 100 Euro mehr für die Azubis und eine Übernahmegarantie

Wir sagen NEIN! Diese Forderungen sind gut und richtig! In Krankenhäusern, Kitas, Stadtverwaltungen, Pflegeheimen, in Bus und Bahn, bei der Müllabfuhr – überall im öffentlichen Dienst wird gute und immer mehr Arbeit für uns alle geleistet. Gerade mal 1 % mehr Lohn landet seit 2005 in der Lohntüte. Vor allem in den unteren Lohngruppen müssen die Löhne anständig erhöht werden. Seit Jahren nimmt die Arbeitsverdichtung im Öffentlichen Dienst zu. In den letzten 20 Jahren wurde jeder 3. Arbeitsplatz vernichtet, die Hälfte davon durch Privatisierungen. 6,5 %, mindestens aber 200 Euro mehr sind das mindeste, was den Beschäftigten zusteht. Wer Milliarden an Banken und Konzerne verschenkt, soll mal erklären, warum das Menschen, die für die öffentliche Daseinsvorsorge arbeiten, nicht zusteht!

27. Januar 2012

Internationaler Holocaust-Gedenktag ist Mahnung für die Zukunft

DIE LINKE. erinnert am internationalen Holocaust-Gedenktag an die unzähligen Opfer des nationalsozialistischen Terrorregimes. Er ist uns aber auch Mahnung für die Zukunft, dass wir uns allen Formen von Gewalt, Terror und Willkür entgegenstellen müssen.

Der Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz sollte uns immer daran erinnern, das wir für eine freie, demokratische und menschliche Gesellschaft streiten müssen. Für eine Gesellschaft, in der Unterdrückung und Rassismus keinen Platz haben dürfen.
Wir haben deshalb auch die Verantwortung und die Pflicht, uns gegen Rechtsextremismus zu engagieren – alle Demokratinnen und Demokraten! Jede und jeder an ihrem und seinem Platz in dieser Gesellschaft muss mit dafür Sorge tragen, dass rechtsextremistisches Gedankengut, intolerantes, demokratiefeindliches, rassistisches Denken und Handeln verschwindet – aus den Parlamenten, von den Straßen und Plätzen und vor allem aus den Köpfen.
Das heutige Gedenken der Schülerinnen und Schüler des Theodor-Heuss-Gymnasiums an das Frauen- und Entbindungslager, das Ortseingangsschild gegen Rassismus des AK Soziales, der Protest gegen Thilo Sarrazin im letzten Jahr u.v.m. zeigen uns, dass es viele Waltroper Bürgerinnen und Bürger gibt die wachsam sind und sich gegen rechtsextremistische Tendenzen engagieren.  Diese Kultur wollen wir auch weiterhin in unserer Stadt pflegen und fördern.

18. Dezember 2011

95,81 Prozent für das neue Parteiprogramm der LINKEN

Das Ergebnis des Mitgliederentscheids steht fest: 32.728 Ja-Stimmen, das entspricht 95,81 Prozent, wurden für das neue Parteiprogramm abgegeben. Es gab 668 Nein-Stimmen (1,96 Prozent) und 764 Enthaltungen (2,24 Prozent). 39 Stimmen waren ungültig. Insgesamt haben sich 34.199 von 69.886 Mitgliedern an dem Mitgliederentscheid beteiligt, das entspricht 48,86 Prozent.

14. Dezember 2011

DIE LINKE bleibt dabei: Dichtheitsprüfung nur ohne Zwang

Die Dichtheitsprüfung an privaten Abwasserkanälen in Nordrhein-Westfalen, der sogenannte Kanal-TÜV, ist vorerst vom Tisch.
Um einer drohenden Abstimmungsniederlage im Umweltausschuss des Landtages zuvorzukommen hat Umweltminister Johannes Remmel angekündigt, einen neuen Gesetzentwurf in den Landtag einzubringen. „Wir bleiben bei unserer Forderung, dass es keine Zwangsverpflichtung für die Prüfung geben darf“, so Michael Kamps, sachkundiger Bürger im Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaft.

„Statt ein bürgerunfreundliches Gesetz durchzupeitschen, orientiert sich die rot-grüne Landesregierung jetzt auf Druck der LINKEN am Bürger“, kommentiert Ratsmitglied Fritz P. Dee das Einlenken der Landesregierung. „Aufgrund der aktuellen Entwicklung in Düsseldorf haben wir die Bürgermeisterin gebeten das Thema Dichtheitsprüfung und unseren Antrag vom 20.06.2011 nochmal erneut in den Ausschüssen zu beraten“, ergänzt Fritz P. Dee.

6. Dezember 2011

Stellungnahme zum WZ Artikel - Stärkungspakt: "Positive Entwicklung"

Die Angaben der vier SPD Landtagsabgeordneten lassen darauf schließen, dass sie womöglich das Gesetz nicht gelesen haben.

Die Kreis-SPD hat sich offenbar davon einlullen lassen.

Fritz P. Dee, Waltroper Ratsherr erklärt:

"Es gibt keine Unklarheiten im Gesetz. Entgegen der Behauptung der vier SPD-Landtagsabgeordneten hat der Haushaltsausgleich mit Landeshilfen nach wie vor binnen 5 Jahren zu erfolgen, der ohne Landeshilfen in 10 Jahren. Da die Landeshilfen aber derart gering sind, sind die ersten 5 Jahre die weitaus schlimmeren. So steht es in § 6 Abs. 1 des Gesetzes. Verschlimmbessert wurde dieser Paragraf jetzt dadurch, dass nun auch die kommunalen Unternehmen zwingend zum Stopfen von Haushaltslöchern herangezogen werden müssen. Das bedeutet für die Menschen Erhöhung von Eintrittspreisen, Gebühren, Fahrpreisen."

Dominik Schad äußert, dass die "Konsolidierung des Haushaltes ohne zusätzliches Geld vom Bund sehr, sehr schwierig bleibt." Es wird aber kein zusätzliches Geld vom Bund geben, dennoch fixiert das Gesetz den Konsolidierungszeitraum auf 5 Jahr!

Falsch ist auch die Aussage, der externe Rat, den Kommunen sich von der Gemeindeprüfanstalt (GPA) einholen können, sei kostenlos. Die Gelder für die Beratung durch die GPA-Task Force und die Bezirksregierungen werden vorab von den Landeshilfen abgezogen. Deswegen sind es nicht 350 Mio. €, sondern tatsächlich nur 345 Mio. €."

Im Interesse der betroffenen Städte im  Kreis Recklinghausen müsste die Kreis-SPD ihre Landtagsabgeordneten zu einem klaren NEIN  zu den vergifteten Hilfen des sog. Stärkungspaktgesetzes auffordern.

Ein JA von Frau Steininger-Bludau zum "Stärkungspakt" beschneidet die Handlungsfähigkeit des Waltroper Kämmeres auf Jahre entscheidend.

 

5. Dezember 2011

Drohen dem Kreis Recklinghausen Castor-Transporte? Atommülltransporte lösen nicht das Problem der sicheren Endlagerung!

Nach dem Willen von Umweltminister Röttgen sollen ab 2012 mehr als 150 Castor-Behälter vom Forschungszentrum in Jülich zum Zwischenlager nach Ahaus transportiert werden. Egal ob über die Schiene oder die Autobahn transportiert wird, die Menschen im Kreis Recklinghausen sind sehr wahrscheinlich hiervon betroffen. Die Landesregierung schweigt bislang zu den Transportwegen.

„Die Entscheidung des Aufsichtsrates 152 Castoren mit fast 300.000 hochradioaktiven Graphit-Kugelbrennelementen durch das dichtbesiedelte NRW zu transportieren, entbehrt jeglichem Verstand. Das Hin- und Herfahren von Atommüll schafft keinen Sicherheitsgewinn. Man sollte diesen brisanten Atommüll nur noch einmal transportieren, und zwar in ein Endlager!

Die Hallen in Jülich und Ahaus sind beides Leichtbauhallen, vergleichbar mit Sporthallen, die weder gegen Flugzeugabstürze noch gegen Terrorangriffe gesichert sind. Hier geht es offenbar ausschließlich darum wer zahlen muss. Die Sicherheit der Menschen steht bei dieser Entscheidung offensichtlich nicht an erster Stelle“, so Wolfgang Porrmann.

Im Falle einer Ertüchtigung der Jülicher Halle auf den aktuellen Stand der Sicherheit, müsste der Bund gemäß seinen Anteilen am FZ Jülich 90 Prozent, das Land NRW 10 Prozent der Kosten tragen. Die Kosten des Polizeieinsatzes zur Sicherung der Atomtransporte nach Ahaus trägt das Land alleine.

Die Landesregierung hat trotz der Ankündigung von Wirtschaftsminister Harry Voigtsberger im Februar dieses Jahres nichts unternommen, um die Betriebserlaubnis für das Zwischenlager im FZ Jülich zu verlängern. Diese endet im Juni 2013. Das Zwischenlager in Ahaus besitzt eine Betriebsgenehmigung bis Ende 2036.

„Wenn die Landesregierung sich jetzt in der Opferrolle sieht und die Schuldigen in Berlin sucht, muss man kritisch hinterfragen warum bisher nicht gehandelt wurde um die Betriebserlaubnis in Jülich zu verlängern“, so Porrmann weiter.

Bereits in den vergangenen Jahren führten regelmäßig Atomtransporte durch den Kreis Recklinghausen. Da die betroffenen Kommunen und Kreise ihre Bürger nicht über Atomtransporte informieren, wurde regelmäßig von den Anti-Atomkraft Gruppen im Münsterland und dem Ruhrgebiet auf die Transportrouten und Gefahren hingewiesen. Die kündigten bereits jetzt Proteste gegen die erneuten Atomtransporte an. Ein erster Auftakt ist am 18.12.2011 um 14.00 Uhr vor dem Zwischenlager in Ahaus.

DIE LINKE. wird die Proteste unterstützen!

30. November 2011

SPD, Grüne und FDP verschlimmbessern „Stärkungspaktgesetz“!

Die Zustimmung der FDP zum sogenannten Stärkungspakt passt laut Ralf Michalowsky, dem Gladbecker MdL der Fraktion DIE LINKE. im Landtag von NRW, zum „neoliberalen Geist“ des Gesetzes. „Herr Papke spricht von einem ‚rigorosen Sparkurs‘ für die zwangsverpflichteten Kommunen. Der Einsatz eines staatlichen Sparkommissars bei Verfehlen der Kürzungsvorgaben ist dank FDP von einer Kann- in eine Muss-Bestimmung umgewandelt worden“, kritisiert Ralf Michalowsky. „Rot-Grün-Gelb hat es geschafft, ein für die Kommunen schlechtes Gesetz noch zu verschlimmbessern.“
 
Ratsherr Fritz P. Dee ist besonders entsetzt über die Einbeziehung der kommunalen Unternehmen wie Stadtwerke, Bäder, Verkehrsbetriebe in die Haushaltssanierungspläne: 
„Es ist ja schon heute eine weit verbreitete Unsitte, die Bevölkerung durch hohe Eintrittspreise und Gebühren zu schröpfen, um die kommunalen Haushaltslöcher zu stopfen“.
Dies werde mit der neuen Bestimmung im Gesetz noch deutlich zunehmen. Hinzu kämen voraussichtlich drastische Anhebungen der Grundsteuer, die auf die Mieten umgelegt würden.

Dee weiter: „So sehr sich Minister Jäger auch um rhetorische Beschönigungen bemüht, die sogenannten Konsolidierungshilfen bleiben ein vergiftetes Geschenk. Es bedeutet das Streichen aller freiwilligen Leistungen wie zum Beispiel Bibliotheken, Schwimmbäder und Jugend- und Kultureinrichtungen." Betriebsbedingte Kündigungen würden den kommunale Service und die öffentliche Daseinsvorsorge verschlechtern. „Die verpflichtende Teilnahme und die Zwangsbewirtschaftung durch Kommunalaufsicht und Staatskommissar schaffen die kommunale Selbstverwaltung ab“, so Dee.

16. November 2011

DIE LINKE. wünscht Teilnahme am „Kulturrucksack“

Nachbesserungen erforderlich

Die Umsetzung des von der rot-grünen Landesregierung seit Langem angekündigten „Kulturrucksack“ löst bei der LINKEN wenig Begeisterung aus.

„Seit über einem Jahr fordern wir, dass den vollmundigen Ankündigungen endlich Taten folgen mögen und der Kulturausschuss des Landtags über den Stand der Planungen informiert wird“, erklärt Ralf Michalowsky, kulturpolitischer Sprecher der LINKEN im Landtag. „Die Folge waren ständige Vertröstungen. Darum sind wir froh, dass endlich überhaupt etwas passiert. Allerdings ist das, was Frau Schäfer und ihr Ministerium nun veranstalten, ein schlechter Witz.“

4,40 Euro stellt das Kultusministerium pro Kind oder Jugendlichem in der Altersgruppe von zehn bis 14 Jahren zur Verfügung – und auch das nur in 25 ausgewählten Kommunen. „4,40 Euro, um Jugendliche nicht nur an Kultur heranzuführen, sondern sie zur eigenen kulturellen Tätigkeit zu animieren, ist an sich schon völlig weltfremd“, kritisiert auch Ratsmitglied Fritz P. Dee. „Wenn dann aber im bevölkerungsreichsten Bundesland mit fast 400 Gebietskörperschaften ganze 25 Kommunen in den Genuss einer mangelhaften Förderung sollen, dann ist das schlichtweg armselig.“
 

Dennoch plädiert DIE LINKE dafür, sich um die Förderung zu bewerben. Die kommunale Infrastruktur vor Ort sei inzwischen so desaströs, dass nach jedem Strohhalm gegriffen werden müsse, sagte Dee. „Aus diesem Grund haben wir die Bürgermeisterin gebeten, sich um die Teilnahme am Modellversuch "Kulturrucksack" zu bewerben.“

11. November 2011

„Stärkungspaktgesetz“ schwächt die Gemeinden

Ziviler Ungehorsam jetzt!

Zur heutigen Anhörung im Landtag zum Thema Konsolidierungshilfen für überschuldete Städte (Stärkungspaktgesetz) erklärt die parlamentarische Geschäftsführerin und kommunalpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion DIE LINKE, Özlem Demirel:

„Anstatt die den Kommunen durch Bund und Land vorenthaltenen Haushaltsmittel endlich nachzuzahlen und die Einnahmen der Kommunen dauerhaft zu erhöhen, werden die sog. Konsolidierungshilfen an untragbare Bedingungen und Auflagen geknüpft. Unsere Fraktion im Landtag wird das Gesetz klar ablehnen. Wir akzeptieren keine Folterinstrumentarium à la IWF. Wir stehen für die Erhöhung der Einnahmen, anstelle einer Kürzungspolitik auf Kosten der Gemeinden und ihrer Bürger. Wir fordern eine echte Entschuldung, die den Namen verdient.“

Dabei will es die LINKE nicht belassen, sondern gegen das Gesetzesvorhaben aktiv werden.

Demirel: „Wir rufen die betroffenen Kommunen und ihre Bürgerinnen und Bürger zu Protest und zivilem Ungehorsam auf.“


Auch die Gemeinde Waltrop gehört zu den 34 zwangsbeglückten Kommunen, die zur Teilnahme gezwungen werden sollen.

Dazu erklärt Fritz P. Dee, für DIE LINKE. im Waltroper Stadtrat:

„Wenn das Gesetz durchkommt, bedeutet das für unsere Gemeinde das Streichen aller freiwilligen Leistungen, wie z.B. Bibliotheken und Jugend- und Kultureinrichtungen. Selbst betriebsbedingte Kündigungen sind nicht ausgeschlossen. Die Lebensstandards, der Service in der Gemeinde und die öffentliche Daseinsvorsorge verschlechtern sich dadurch.

Fritz P. Dee weiter:

„Das Stärkungspaktgesetz schwächt in Wirklichkeit die Kommunen und bedeutet die Abschaffung der kommunalen Selbstverwaltung. Bund und Land sind in der Pflicht den Kommunen zu helfen, statt vergiftete Hilfen anzubieten.“

 

21. September 2011

Bundeswehr - Raus aus den Schulen!

Erschrocken durch die neuerliche Präsenz der Bundeswehr beim Jobforum in der Gesamtschule Waltrop, hat die Bundeswehr im Rahmen Ihrer Attraktivitätskampagne für die Rekrutierung neuer Soldaten offenbar jetzt gezielt allgemeinbildende Schulen im Visier.

Zur nächsten Ratssitzung stellt  DIE LINKE dazu folgende Fragen:

Wie sieht es konkret in Waltrop aus?

1. Sind im Rahmen dieser Kampagne  auch Schulen in der Stadt Waltrop angeschrieben worden.

2. Welche Schulen sind im Rahmen dieser Kampagne gezielt angeschrieben worden?

3. Welche der beworbenen Schulen haben eine Kooperation signalisiert?

4. Wurde diese Kooperation öffentlich /transparent gemacht?

5. Wurde die Entscheidung über die Kooperation durch

a) die Schulleitung getroffen?

b) die Elternvertretung getroffen?

c) die Schülervertretung getroffen?

d) Andere getroffen? Wenn ja, wen?

6. Gab es andere Formen der Bewerbung durch die Bundeswehr in der Stadt Waltrop?

7. Haben Lehrkräfte die an Waltroper Schulen unterrichten bereits an Lehreraus- und Fortbildungen der Bundeswehr, wie sie in den Kooperationsabkommen zwischen Kultusministerien und der Bundeswehr deutlich werden teilgenommen?

8. In welcher Form wird das Thema Bundeswehr, Kriegseinsätze und ZMZ (zivil-militärische Zusammenarbeit) im Unterricht an den Schulen in Waltrop behandelt? Werden auch Konzepte internationaler Friedenspolitik in gleicher Gewichtung dargestellt?

9. Werden in diesem Rahmen auch ReferentInnen aus der Friedensbewegung, wie dem DFG-VK oder ähnlicher Organisationen in den Unterricht eingebunden?

Artikel dazu in der Waltroper Zeitung

12. September 2011

Für ein Sozialticket, das seinen Namen auch verdient hat.

Das jetzt angekündigte Ticket in NRW ist nicht das Sozialticket, das wir meinen. Es ist nicht das Ticket, das uns von der damaligen schwarz-grünen Koalition im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) versprochen wurde. Es ist eine Mogelpackung, da es für die meisten Menschen, die Anspruch darauf hätten, zu teuer ist. In den Regelsätzen nach SGBII und SGBXII sind keine 30 Euro für den öffentlichen Nahverkehr vorgesehen. Mobilität ist kein Luxus, sondern eine Selbstverständlichkeit. Solange Menschen- bedingt durch Niedriglohn, Erwerbslosigkeit und niedrige Renten an oder unter der Armutsgrenze leben müssen, müssen und können wir vom VRR und der Politik erwarten, dass ein Sozialticket aufgelegt wird, welches den Namen auch verdient.

Das Ticket des VRR ist keine Sozialticket, sondern ein vergünstigtes Angebot im Rahmen des VRR-Tarifsystems. Es ist vollkommen klar, dass es viel zu teuer ist und BezieherInnen von Hartz IV sich dieses Ticket nicht oder kaum leisten können.

Im Vergleich zu den Regeltarifen ist es eine Vergünstigung für einen schmalen Empfängerkreis (z. B. WohngeldbezieherInnen). Auch hier folgt man der menschenverachtenden Hartz IV-„Logik“: „Wer nicht arbeitet, soll auch nicht fahren“. Wir werden das Ticket daher auch keinesfalls als Sozialticket bezeichnen, sondern als 30 € Ticket.

DIE LINKE - Waltrop hat dazu einen Antrag an den Rat der Stadt Waltrop gestellt.

Hier den Antrag als PDF herunterladen.

20. Juli 2011

Verfassungsgericht und Landesregierung ignorieren strukturelle Unterfinanzierung der Kommunen

Wann gehen im Waltroper Rathaus die Lichter aus?
In seinem heutigen Urteil hat das Landesverfassungsgericht in Münster eine Klage des Kreises Recklinghausen und der ihm angehörenden Städte abgewiesen. Fritz P. Dee, im Rat der Stadt Waltrop (DIE LINKE), bedauert diese Abweisung: „Meiner  Überzeugung nach war die Klage gegen die Gemeindefinanzierungsgesetze 2008, 2009 und 2010 mehr als berechtigt.“

Auch das Gutachten der Professoren Junkernheinrich und Lenk habe eindeutig bestätigt, dass die Kommunen in NRW derzeit um 2,5 Milliarden Euro unterfinanziert seien. „Das liegt unter anderem an den permanenten Verstößen gegen das Konnexitätsprinzip – wer bestellt, der zahlt auch – durch Land und Bund. Besonders krass hat die Regierung Rüttgers gegen dieses Prinzip verstoßen“, so Fritz P. Dee. Dagegen hatten die Kommunen geklagt. Die Linke fordert von der Landesregierung, „dass sie endlich den Anteil der Kommunen an der Finanzmasse, den Verbundsatz, erhöht. Die Bedarfe sind enorm gestiegen, die Steuereinnahmen des Landes steigen auch wieder – nur der Verbundsatz ist von 28,5 auf 23 Prozent gesunken.“

Mit dem Urteil setzt das Verfassungsgericht seine Rechtsprechung fort, nach der der Anspruch auf aufgabenangemessene Finanzausstattung der Kommunen unter dem Vorbehalt der Leistungsfähigkeit des Landes steht. Immerhin hat das Gericht explizit festgestellt, dass Härtefälle und Verwerfungen im Gemeindefinanzausgleich auch über die Härteklausel des §19 GFG Absatz (2) Punkt 5. abgefedert werden können. Dazu Ralf Michalowsky, Landtagsabgeordneter der LINKEN aus Gladbeck: „Genau diesen Antrag hatte DIE LINKE im Zusammenhang mit der späten und überraschenden Vorlage des GFG 2011 eingebracht; er wurde aber von allen anderen Fraktionen im Landtag abgelehnt.“

 Nicht die Ausgaben-, sondern die Einnahmeseite ist das Problem des öffentlichen Haushaltes in Waltrop:

Großzügige Steuerentlastungsprogramme für reiche Haushalte und Unternehmen, verordnet in Regelmäßigkeit aus Berlin und Düsseldorf, haben in der Vergangenheit allen Gebietskörperschaftsebenen, so auch in Waltrop, dauerhafte Einnahmeverluste beschert.

(Fritz P. Dee)

25. Juni 2011

Noch alles Dicht?

 

DIE LINKE lehnt Dichtigkeitsprüfung für Privathaushalte ab und fordert zumindest eine sozialverträgliche Lösung.

Immer mehr Mitbürgerinnen und Mitbürger zweifeln am Sinn des Wassergesetzes in NRW, welches künftig eine Dichtheitsprüfung des privaten Abwasserkanals vorsieht, um den Grundwasserschutz zu gewährleisten. Unterdessen werden auf den umliegenden Feldern weiter Dünge- und Unkrautvernichtungsmittel auf die Felder gespritzt und verseuchte Industriebrachen wie z.B. bei der ehemaligen Fa. Ruhrzink in Datteln unzureichend saniert. Weitaus höhere Gefahren für das Grundwasser drohen künftig durch das in NRW (auch in Waltrop) geplante Gas-Fracking.

„Wir halten diese Dichtigkeitsprüfung bei privaten Haushalten für bürokratischen Irrsinn. Was läuft schon durch eine private Abwasserleitung, das man per Gesetz nach kleinsten Haarrissen suchen lässt? Häusliches Abwasser ist nur minimal mit Reinigungsmitteln und Fäkalien verunreinigt, Undichtigkeiten an den Rohren seien auch nach vielen Jahren unwahrscheinlich, die Gefahr fürs Grundwasser somit gleich Null. Andere Bundesländer verzichten daher ganz auf Dichtheitsprüfungen privater Anschlüsse, so Markus Slota-Wedekind, Mitglied im Fachausschuss für Umwelt.

Nach Auffassung von Juristen sei die Dichtigkeitsprüfung auch rechtlich nicht haltbar. „Der immer wieder bei der Dichtheitsprüfung bemühte § 61 a LWG-NRW weicht von Bundesrecht ab, obwohl dies durch Artikel 72 Abs.3 Nr.5 des Grundgesetzes für Abwasseranlagen bezogene Regelungen ausgeschlossen ist. Eine gerichtliche Überprüfung würde nach meiner Auffassung ergeben, dass die Regelung nicht (mehr) anwendbar ist“, so Rechtsanwalt Rolf Finkbeiner in einer Pressemitteilung vom 25. Mai 2011.

Zur Begründung weist der Rechtsexperte darauf hin, dass der Bundesgesetzgeber mit Wirkung ab 1.März 2010 durch die Neu-Regelungen in den §§ 60 und 61 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) zu den Abwasseranlagen und zur Überwachung derselben, entschieden habe, dass öffentliche und private Abwasseranlagen einheitlichen Regelungen unterliegen.

Unter Verstoß gegen diese Grundentscheidung des Bundesgesetzgebers enthalte das Landeswassergesetz-NRW jedoch in den §§61 und 61a LWG unterschiedliche Regelungen für öffentliche und private Abwasseranlagen, was eine unzulässige Abweichung von Bundesrecht darstelle, welches von dieser Unterscheidung ja gerade Abstand genommen hat.

Die Linke. Waltrop stellt daher für die Ratssitzung am 14.07.2011 den Antrag auf Änderung der Satzung des Kommunalunternehmens Ver- und Entsorgungsbetriebes Waltrop AÖR, zur Verlängerung der Fristen bei der Dichtheitsprüfung von privaten Abwasserleitungen und fordert die Landesregierung auf dieses irrsinnige Gesetz fachgerecht dorthin zu entsorgen wo es hingehört, ins Altpapier!

Antrag hier als pdf ansehen!

22. Juni 2011

E.ON-Kraftwerk Datteln IV: Grüne sind klassische Wahlbetrüger

Im Regionalverband Ruhr (RVR) haben die Grünen mit SPD, CDU und FDP für die Einleitung des Regionalplanänderungsverfahrens zu Gunsten des E.ON-Kraftwerkes Datteln gestimmt. DIE LINKE im Regionalverband Ruhr (RVR) stimmte in der Verbandsversammlung als einzige Fraktion dagegen. Dazu erklärt Hubertus Zdebel, Landessprecher DIE LINKE. NRW:

Das Verhalten der Grünen ist klassischer Wahlbetrug, wie wir ihn auch von den anderen Parteien kennen. Noch im Landtagswahlkampf 2010 hatten die Grünen vollmundig den Stopp des ,Schwarzbaus’ in Datteln gefordert und sich vehement gegen nachträgliche Tricksereien ausgesprochen. Allen voran die Fraktionsvorsitzenden im Bundestag Renate Künast und Jürgen Trittin sowie der Fraktionsvorsitzende im Landtag NRW, Reiner Priggen.

Grüne, SPD, CDU und FDP im RVR haben jetzt den Weg frei für ein Verfahren gemacht, das E.ON-Kraftwerk in Datteln durch die Hintertür zu genehmigen. Der Bebauungsplan der Stadt Datteln für das Kraftwerk war durch die Klage von Anwohnern vom Oberverwaltungsgericht Münster gestoppt worden. Mit dem im RVR beschlossenen Zielabweichungsverfahren soll die Landesplanung jetzt auf den ,Schwarzbau’ in Datteln zurechtgebogen werden. Und SPD und Grünen in der Landesregierung wollen mit Unterstützung von CDU und FDP die unbeteiligten Zuschauer geben. Diese Rechnung wird nicht aufgehen.

 Vorausgegangen ist dieser Entscheidung ein bemerkenswerter Personalwechsel: Die Grünen im RVR hatten den ehemaligen E.on-Vorstand Christoph Dänzer-Vanotti als Regionaldirektor des RVR akzeptiert, damit der ehemalige Grünen-Fraktionsvorsitzende Martin Tönnes zum RVR-Chefplaner gewählt werden konnte. Die ersten Ergebnisse dieser wunderbaren Freundschaft sind mit der Lex E.On für das Kraftwerk Datteln sichtbar geworden."

20. Juni 2011

Südumgehung - Altenbruchstraße!

Anfrage zur nächsten Ratssitzung der Stadt Waltrop

Nach Fertigstellung der Altenbruchstraße mit gelungenem Kreisverkehr taucht immer wieder als weitere Variante die lange abgelegte Südumgehung auf.
Gibt es dazu aus der Verwaltung oder aus dem Kreis Recklinghausen Hinweise mittel oder langfristig zur Umsetzung.

4. April 2011

Besuch des NRW Landtages bei sonnigen Temperaturen!

Einige Genossinnen und Genossen der Waltroper LINKEN vor dem Fraktionszimmer "Jupp Angenfort" im NRW Landtag.

Bereits zum zweiten Mal im noch recht jungen Jahr lud der Abgeordnete Ralf Michalowsky (Gladbeck) von der Fraktion DIE LINKE am Samstag, den 2.4.2011 interessierte Bürgerinnen und Bürger in den Landtag von Nordrhein-Westfalen ein. Der Ansturm war so groß, dass das ursprüngliche Maximum von fünfzig Teilnehmerinnen und Teilnehmern überschritten werden musste und ausnahmsweise fast siebzig Besucher kam, die trotz sommerlicher Temperaturen den Landtag von innen kennen lernen wollten. Alleine aus Waltrop organisierte unser örtlicher Stadtverband einen Bus mit 27 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Die gegen Mittag anreisenden Gäste konnten nach einen Imbiss in der Landtagskantine, dem Vortrag eines Mitarbeiters lauschen, der die Geschichte des Hauses ab dem zweiten Weltkrieg bis heute illustriert durch Fotos wiedergab. Anschließend begab man sich auf die Besuchertribüne des Plenums, wo einiges über die Abläufe im Haus und über den Alltag im Plenum verraten wurde. Ralf Michalowsky übernahm kurz das Wort und schilderte einige seiner eigenen Eindrücke. So räumte er unter anderem mit dem Vorurteil auf, dass Politiker unterschiedlicher Fraktionen sich gegenseitig grundsätzlich feindlich gesonnen sind. Tatsächlich finde viel konstruktive Arbeit hinter den Kulissen fraktionsübergreifend statt, auch wenn man sich im Plenum mitunter ordentlich streitet.

Die nächste Station waren die Räumlichkeiten der Landespressekonferenz. Dort, wo Politiker oft wichtige und manchmal weniger wichtige Erklärungen für Journalisten abgeben, lies der Abgeordnete sich auch das ein oder andere Geheimnis entlocken und verriet einiges über die informellen Regeln, die zwischen Presse und Politik herrschen.

Im anschließenden Gespräch war von der angeblich allgegenwärtigen Politikverdrossenheit nichts zu spüren. Viele der angereisten Bürger hatten kritische Fragen und Anmerkungen zur Politik, so dass eine lebhafte Diskussion zwischen dem Abgeordneten und seinen Gästen entstehen konnte. Dies führte dazu, dass man die Zeit aus den Augen verlor und noch eine viertel Stunde nach offiziellem Veranstaltungsende debattierte.

Anschließend schwärmten die Gäste und Genossinnen und Genossen der LINKEN in die Düsseldorfer Altstadt oder erkundeten anderweitig die Landeshauptstadt.Mit vielen neuen Eindrücken ging es dann um 20.00 Uhr mit dem Bus wieder nach Waltrop bzw. in die anderen Orte.

14. März 2011

Atomausstieg jetzt – Fukushima ist überall!

Eindringlich zeigen die Bilder und Informationen rund um den Standort des AKW Fukushima, dass die Verantwortlichen nicht in der Lage sind, den Austritt von Radioaktivität und damit die massive Beeinträchtigung von Mensch und Umwelt zu verhindern. Noch ist nicht absehbar, welche Folgen die vermutlich eingetretene Kernschmelze nach sich ziehen wird, sicher ist nur, dass sie verheerend sein werden, der Super-GAU ist damit eingetreten.

Wir fordern die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen, hier und weltweit. Die völlig unverantwortliche Laufzeitverlängerung für AKWs der schwarz-gelben Bundesregierung mit Atomminister und CDU-Landesvorsitzendem Röttgen an der Spitze muss umgehend zurückgenommen werden. Fukushima zeigt, dass die Risiken der Atomkraft mitnichten – wie von den Betreibern immer behauptet – beherrschbar sind, auch nicht in einer der führenden Technologienationen wie Japan.

Wir müssen weiter entschieden Druck machen gegen die Atompolitik und für den konkreten Atomausstieg in NRW: Für die Stilllegung der RWE-E.ON Urananreicherungsanlage in Gronau und der Atomananlagen in Krefeld und Duisburg, für ein generelles Atomtransporte-Moratorium in NRW, für einen Einlagerungsstopp ins RWE-E.ON-Zwischenlager in Ahaus, gegen weitere Atomforschung in Jülich sowie für eine Kinderkrebsstudie an allen Atomstandorte. Denn trotz rot-grüner Regierung geht die Atompolitik auch in NRW weiter. Atomanlagen gehören stillgelegt: SOFORT!

Mitglieder der Waltroper LINKEN beteiligten sich an der Mahnwache, auf dem Dattelner Marktplatz. Diese Aktion war Bestandteil vieler Mahnwachen und Protestaktionen die am Montag, den 14. März 2011stattfanden.


9. März 2011

3. Linker politischer Aschermittwoch in Waltrop war mal wieder ein voller Erfolg!

Hier einige der anwesenden Waltroper Genossinnen und Genossen mit den Landesvorstandsmitgliedern der LINKEN Katharina Schwabedissen, Helmut Manz und Thies Gleiss. Kurzfristig hatte sich auch noch das Landesvorstandsmitglied Monika Dahl entschlossen, ebenfalls an unserem politischen Aschermittwoch teilzunehmen. Neben den interessanten und mitunter auch bissigen Redebeiträgen des "Trio Infernale" der LINKEN, erfreuten uns und das anwesende Publikum auch Helmut Manz incl. Klavierbegleitung und Monika Dahl mit musikalischen Leckerbissen.

24. Februar 2011

Haushaltsrede 2011

Gehalten während der Haushaltsdebatte im Waltroper Stadtrat, von unserm Ratsmitglied Fritz P. Dee.

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin, meine Damen u. Herren,

lassen sie mich zunächst bei allen Mitgliedern im Rat und insbesondere bei Ihnen Frau Bürgermeisterin sowie bei Herrn Ölenberg bedanken, das sie es geschafft haben die Funktionsfähigkeit der ursprünglichen Ausschüsse beizubehalten!

Der Kämmerer hat uns einen Haushalt vorgelegt mit atemberaubenden Zahlen.

Ein kleiner Trost wir sind nicht allein!

Die Frankfurter Oberbürgermeisterin Roth bezeichnete 2010 als schwarzes Jahr für die Kommunen. Mit einem Minus von 9,8 Milliarden Euro war das Defizit um 1,4 Milliarden Euro höher als im bisherigen Rekordjahr 2003. Eine deutliche Besserung ist auch 2011 nicht in Sicht. Der Städtetag geht von einem Defizit von 9,6 Milliarden Euro aus.

Städtetagspräsidentin Petra Roth sieht die meisten Kommunen mittlerweile auf der Intensivstation.

In welchem Krankheitsbild Waltrop einzuordnen ist, wach oder künstlichem Koma ist dabei unerheblich.

Dem Patient Waltrop ist auch mit alt überlieferten Hausmitteln, das hat der Kämmerer hier mehrmals deutlich gemacht nicht zu helfen.

Es braucht dringend Hilfe, darüber sind wir uns hier im Rat alle einig, aus den wichtigen Städten Berlin u. Düsseldorf.

Selbst wirksame Plagiate sind willkommen; wenn die Wirkstoffe in welcher Form von Finanzmitteln auch immer eingenommen werden müssten.

Der jährliche Appell  an Bund und Land, den Verfall der finanziellen Basis in Städten und Gemeinden zu stoppen war mal wieder wirkungslos geblieben.

Der erhoffte Paradigmenwechsel in Düsseldorf unter der neuen Minderheitsregierung brachte für den Kreis und für Waltrop gar nach dem GFG einen Minderbetrag in Aussicht.

 

Nun ist es ja so, das SPD und Grüne im Landtag den §76 der Gemeindeordnung ändern wollen und dazu eine Anhörung im Kommunalausschuss stattfinden wird.

Dies bietet Gelegenheit  an den Landtag NRW nochmals ein Signal zusenden.

Dies könnte lauten:

Das Konnexitätsprinzip beachten, Selbstverwaltung gewährleisten

Sowohl das Grundgesetz als auch die Verfassung des Landes Nordrhein-Westfalen garantieren die kommunale Selbstverwaltung. Dies beinhaltet einen verfassungsrechtlich verbürgten Anspruch auf eine aufgabenadäquate Finanzausstattung.

Jedoch entziehen sich Bund und Land seit Jahren ihrer Pflicht, die Kommunen angemessen finanziell auszustatten. So ist auch die vielfach beklagte verheerende Finanznot der Kommunen in Nordrhein-Westfalen auf ein strukturelles Einnahmenproblem zurückzuführen. In vielen Kommunen, so auch in unserer Stadt, reicht das Geld nicht mehr aus, um die grundlegendsten Bedarfe zu decken. Dies gilt insbesondere für die Sozialleistungen. Den Kommunen wurden immer mehr Aufgaben übertragen (U3, Kibiz, KdU etc.), ohne die dafür erforderlichen finanziellen Ressourcen zur Verfügung zu stellen. Bund und Land haben ihre Haushalte auf Kosten der Kommunen entlastet.

Mit dem Haushaltssicherungskonzept wurde und wird unserer Stadt immer wieder Fesseln angelegt, die uns die Luft zum Atmen entzieht. Wir begrüßen es ausdrücklich, dass nun Bund und Land die verheerenden Folgen der  Finanzmisere erkannt und sich des Problems angenommen haben. Wir hoffen, dass nach der Einsicht auch Taten folgen werden, die uns wieder die verfassungsrechtlich garantierte Selbstverwaltung ermöglichen und die Handlungsfähigkeit der Kommune real verbessert.     

Wir, die Mitglieder des Rates der Stadt Waltrop fordern Land und Bund auf, den Kommunen die notwendigen Gelder zur Verfügung zu stellen, um die ihnen übertragenen Aufgaben erfüllen zu können. Wir fordern die strikte Einhaltung des Konnexitätsprinzips. Weiterhin halten wir es für notwendig, die Lastenverteilung zwischen den Ebenen Bund, Land und Kommunen neu zu prüfen.

Darüber hinaus fordern wir die Landesregierung und den Landtag auf, den rechtlichen Rahmen für Haushaltssicherungskonzepte insoweit zu verändern, dass die Kommunen nur noch für die Haushaltsdefizite Verantwortung tragen müssen, die durch ihre eigenen Beschlüsse verursacht wurden. Kosten, die aufgrund von Beschlüssen der Landes- oder Bundesebene in den Kommunen anfallen, dürfen zukünftig nicht mehr die Genehmigung eines Haushaltssicherungskonzepts verhindern.

DIE LINKE bittet um eindringliche Unterstützung aller Mitglieder des Rates.

Dem eingebrachten Haushalt enthalte ich mich.

24. Februar 2011

LINKE fordert „NEIN!“ der Landesregierung zur Hartz-IV-Politik

Als „Kuhhandel“ und „faulen Kompromiss, den NRW unbedingt ablehnen muss“, bezeichnet Dr. Carolin Butterwegge, sozialpolitische Sprecherin der NRW-Linksfraktion, den so bezeichneten Hartz-IV-Kompromiss zwischen der Bundesregierung und den SPD-geführten Landesregierungen. Dieser soll in der Bundesratssitzung am Freitag durchgebracht werden. „NRW muss diesen faulen Hartz-IV-Kompromiss ablehnen. Eine Enthaltung ist in dieser wichtigen Frage für die fünftgrößte Volkswirtschaft Europas ausgeschlossen“, erklärte Butterwegge.

Die Linksfraktion hat deshalb einen Entschließungsantrag in den NRW-Landtag eingebracht, in dem die Landesregierung unter anderem aufgefordert wird, „das nun vorliegende Vermittlungsergebnis im Bundesrat abzulehnen“. Der Antrag wurde jedoch von den Regierungsfraktionen sowie CDU und FDP angelehnt.Nichtsdestotrotz bekräftigte Butterwegge ihre Forderung: „Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Arbeits- und Sozialminister Guntram Schneider (beide SPD) müssen klar erklären, welche Zukunft sie für die 179.000 Leiharbeiter/-innen und die 1,63 Millionen Hartz-IV-Betroffenen vorgesehen haben. Sollte der jetzige Kuhhandel auf Kosten Betroffener tatsächlich den Bundesrat passieren, dann ist eine Chance für einen Kurswechsel in der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik verpasst. Die Zeche zahlen dann Erwerbstätige und Arbeitslose in diesem Land.“Für DIE LINKE, so Butterwegge weiter, sei klar: „Die Agenda-2010-Politik und Hartz IV haben dieses Land in eine Sozialstaatskrise geführt. Wer wieder Politik für die Menschen statt für Banken und Konzerne machen will, der muss Hartz IV abschaffen. DIE LINKE fordert daher im Landtag von NRW den Einstieg in die repressionsfreie und bedarfsdeckende Mindestsicherung sowie die Einführung eines Sanktionsmoratoriums. Wir sind gespannt, wie sich SPD und Grüne in dieser Frage verhalten werden.“

 

 

Trotz Überwachung und psychischer Folter - Wolfgang Porrmann kämpft weiter für Demokratie und Meinungsfreiheit

Angefangen hatte alles am 17. März 2010 mit einer spontanen Versammlung, gegen die weiteren Erkundungsarbeiten am Salzstock in Gorleben, vor der Stadthalle in Datteln. Nachdem die Polizei versuchte die spontane Versammlung aufzulösen, meldete Wolfgang Porrmann die aus drei Personen bestehende Versammlung ordnungsgemäß an. Trotzdem stellten die Beamten gezielt Strafanzeige gegen Porrmann. Der Vorwurf: „Durchführung einer nicht angemeldeten Versammlung.“ Mittlerweile ist deutlich geworden, das dies kein Zufall war!

Das aktuelle Verfahren deckte auf, dass Porrmann gezielt durch den Staatsschutz und das BKA überwacht wird. Die aktuelle Ermittlungsakte umfasst 150 Seiten. Seit 2003 werden Pressemitteilungen, Fotos, die Teilnahme an Demonstrationen und auch private E-Mails von Porrmann durch die Behörden gesammelt.

Die Verhandlung vor dem Amtsgericht Recklinghausen ging am 01.02. in die dritte Runde. Bereits am 1. Verhandlungstermin übte man psychischen Druck auf Wolfgang Porrmann aus. Trotz ärztlich nachgewiesener Verhandlungsunfähigkeit, drohte man Porrmann mit Zwangsvorführung durch die Polizei. Dieser Versuch führte zum Befangenheitsantrag gegen  Richter  Borowiak, der erwartungsgemäß abgelehnt wurde. Psychische Folter scheint „Business as usual“ zu sein im real existierenden Rechtsstaat.

Nachdem Porrmann am 2. Verhandlungstag den Hergang am 17.03.2010 in Datteln schilderte, konnte selbst Richter Borowiak keinen Verstoß gegen das Versammlungsrecht erkennen. Also schlug man Porrmann einen „Deal“ vor. Das Verfahren würde eingestellt werden, aber Porrmann würde auf den Kosten sitzen bleiben – knapp 1000 Euro. Etwas viel Geld dafür, dass man nichts Strafbares getan hat. „Bestrafung durch Verfahren“ nennt man das!

Da für Polizei und Justiz offenbar nicht sein kann, was nicht sein darf, werden jetzt weitere Zeugen angehört. Neben dem damaligen Einsatzleiter der Polizei, Herrn Tjardes, soll auch Herr Markus Wessling, Journalist beim Zeitungshaus Bauer, befragt werden. Dieser war zwar damals nicht vor Ort, leitete aber ohne Porrmann darüber in Kenntnis zu setzen, dessen E-Mails an die Staatsanwaltschaft weiter. Ist das gängige Praxis beim Zeitungshaus Bauer? Auf welcher Rechtsgrundlage ermitteln Behörden seit acht Jahren gegen Wolfgang Porrmann? Spannende Fragen die auf Aufklärung warten!

Doch eines ist jetzt schon deutlich. Die spontane Versammlung war offensichtlich nur der Anlass gegen Porrmann vorzugehen. Wolfgang Porrmann informiert seit Jahren die Öffentlichkeit über streng geheime Atomtransporte nach Ahaus, Gronau oder Russland. Das scheint einigen nicht zu behagen!

Wolfgang, wurde bei der Verhandlung am 01. Februar 2011 zu 20 Tagessätzen Verurteilt.

Für das Recht auf freie Meinungsäußerung! Für eine lebendige Demokratie!

 

DIE LINKE.- Waltrop weiter in Ausschüssen vertreten.

Die Mitglieder der Partei DIE LINKE. Waltrop die nach der Kommunalwahl 2009 in den Ausschüssen der Stadt Waltrop gewählt worden sind, bleiben nach dem Beschluß des Rates vom 16.12.2010 weiter im Amt.

Nach der Auflösung der Fraktion DIE LINKE. bedingt durch den Austritt aus der Fraktion von Frau M., hatte der Rat die Möglichkeit in einem Aufwendigen Verfahren die Ausschüsse neu zu besetzten oder alles beim alten zu lassen. Voraussetzung für den Status quo war die Einstimmigkeit. Dieser erfolgte mit einer Enthaltung durch das fraktionslose Ratsmitglied Frau M..

Weiterhin davon unberührt wird DIE LINKE. Waltrop, natürlich durch das Ratsmitglied Fritz P. Dee im Stadtrat der Stadt Waltrop vertreten sein.

Auszug der Niederschrift der Ratssitzung vom 16.12.2010, hier als pdf!

Ausschussmitglieder der LINKEN siehe hier!

DIE LINKE. für ein atomfreies Waltrop

Antrag:

Der Rat der Stadt Waltrop beauftragt die Stadtverwaltung, sich in Schreiben an die Landesregierung gegen die Durchführung von Atommülltransporten nach Ahaus auszusprechen - generell und zumindest gegen die, die über das Stadtgebiet führen könnten.

Begründung:

Am 11.11.09 wurde bereits die Einlagerung von mittel- und schwach-radioaktivem Abfall aus dem Betrieb und dem Abbau alter Atomanlagen genehmigt. 

Die großen Atomkonzerne wollen ab 2010 massiv Atommüll im Zwischenlager Ahaus einlagern. Geplant sind zweimal pro Woche Atomtransporte mit insgesamt 1800 Behältern mit schwach- und mittelradioaktiven Atommüll. Mögliche Absendeorte sind Duisburg, Jülich, Karlsruhe, Dresden-Rossendorf und andere Atomstandorte in Deutschland.

Ab 2011 sollen 152 Castoren mit hochradioaktiven Atommüll aus dem Forschungszentrum Jülich hinzukommen. Ab 2015 sollen 150 Castor-ähnliche Großbehälter aus der französischen Plutoniumfabrik La Hague nach Ahaus gebracht werden.

Man kann mit Sicherheit davon ausgehen, dass einige der nicht öffentlich gemeldeten Transporte auch über das Waltroper Stadtgebiet laufen werden.

Als gewählte RatsmitgliederInnen haben wir die Pflicht möglichen Schaden von unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern abzuwenden und für Ihre Sicherheit zu sorgen. Atomtransporte über unser Stadtgebiet stellen durchaus ein Gefahrenpotenzial dar.

Zur Hartz IV Erhöhung um 5 EURO.

Systemfrage stellen!

Nach monatelangem Schweigen lässt die Bundesregierung in Berlin die Katze aus dem Sack: Statt der Einführung einer armutsfesten Mindestsicherung, wird das Arbeitslosengeld II für Erwachsene um fünf Euro erhöht, die Sätze für Kinder bleiben konstant niedrig. Gutscheine für Bildung auf niedrigstem Niveau sollen eine Erhöhung der Kindersätze ersetzen. Die Pauschalen für Alkohol und Nikotin weichen den Pauschalen für die Praxisgebühr und Internetkosten. Als Bemessungsgrundlage dient nicht, was ein Mensch zum Leben braucht, sondern was sich Niedrigverdienende in Deutschland leisten können.


Die Bundesregierung erklärt mit dieser Entscheidung nicht nur, dass sich in der BRD Würde nicht am Menschsein, sondern an unwürdigen Niedriglöhnen orientiert. Sie erklärt darüber hinaus Eltern, die von Hartz IV leben, pauschal für unmündig, indem sie ihnen abspricht, Geld für Kinder auch für das Wohl der Kinder auszugeben. Gestrichen werden die Pauschalen für Nikotin und Alkohol. Das ist soziale Prohibition durch die Hintertür ausgerufen. Ziel dieser Regierung ist die Ausgrenzung, Bevormundung und Entmündigung aller, die der Arbeitsmarkt nicht mehr braucht.

Die Bundesregierung hetzt Menschen ohne Arbeit und Menschen, die sich zu Hungerlöhnen verdingen müssen, gegeneinander auf, anstatt dafür zu sorgen, daß alle Menschen in Deutschland in Würde leben können - ob mit oder ohne Arbeit. Um das zu erreichen, brauchen wir eine radikale Umverteilung von oben nach unten und zwar sofort! Wir brauchen einen gesetzlichen Mindestlohn und eine armutsfeste Mindestsicherung. Wir brauchen eine radikale Arbeitszeitverkürzung ohne Lohnverlust, damit nicht einige sich kaputt schuften und andere überhaupt keine Arbeit bekommen. Ein System, das angeblich systemrelevanten Banken Hunderte von Milliarden hinterher schmeißt und gleichzeitig Hartz IV-Sätze um einen lächerlichen Betrag von fünf Euro erhöht, muss in Frage gestellt werden.

 

Wolfgang Porrmann, stellvertretender Vorsitzender -DIE LINKE. Waltrop, ergänzt hierzu: 

"Und genau hierbei wird erneut die Misere in der Finanzplanung  deutlich!“

Es gibt zwei Arten von Menschen, die etwas von Hochfinanz verstehen: diejenigen die ein riesiges Vermögen ihr eigen nennen, und diejenigen, die überhaupt kein Vermögen besitzen. Für den Millionär stellt eine Million Dollar etwas durchaus Greifbares dar; für den angewandten Mathematiker oder Volkswirt (beide nicht sehr wohlhabend) ist der Begriff von einer Million Dollar mindestens so fasslich wie der von tausend Dollar; denn er hat beide Summen noch nie besessen. Andererseits ist die Welt voller Menschen, die zwischen diese Kategorien fallen – voll von Menschen, die nichts von Millionen verstehen, aber geschult sind, in Tausendern zu denken. Und aus dieser Menschenklasse setzen sich die meisten Finanzausschüsse zusammen.“ (C. Northcote Parkinson, Parkinsons Gesetz, Verlagsanstalt Handwerk GmbH, Düsseldorf 2005)

DIE LINKE. Waltrop besucht Sevim Dağdelen (MdB) in Berlin

Die insgesamt 42-köpfige Gruppe, darunter acht aus Waltrop, mit Besucherinnen und Besuchern aus verschiedenen Städten Nordrhein-Westfalens war auf Einladung von Sevim Dağdelen vom 14.-17.09.2010 in Berlin. 

Nicht nur der Besuch im Bundestag mit haushaltpolitischer Debatte, sondern auch Gespräche mit Sevim Dağdelen,  migrationspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, sowie der obligatorische Fototermin auf der Dachterasse standen auf dem Programm. Die Gruppe besuchte auf Vermittlung von Sevim Dağdelen auch die Bolivarische Botschaft Venezuelas und das deutsch-russische Museum in Berlin, wo am 8. Mai 1945 die Kapitulation unterzeichnet wurde.

DIE LINKE. NRW wählt neue Landesspitze

DIE LINKE. NRW  hat auf dem Landesparteitag am 10. und 11. 07. 2010 in Leverkusen Hubertus Zdebel (Münster) zum neuen Landessprecher gewählt. Katharina Schwabedissen (Witten), wurde für weitere zwei Jahre als Landessprecherin bestätigt. Zu Vize- Landessprecher/innen wurden Pamela Strutz (Bochum), Sylvia Gabelmann (Aachen), Thies Gleiss (Köln) und Helmut Manz (Dortmund) gewählt.

Auf dem Landesparteitag wurde ferner ein Rahmenantrag mit Anforderungen an die NRW Minderheitsregierung mit großer Mehrheit angenommen.

Dazu erklärt der neugewählte Landessprecher Hubertus Zdebel: “ An der LINKEN in NRW wird ein grundlegender Politikwechsel nicht scheitern. SPD und Grüne müssen aber jetzt Farbe bekennen, ob sie die "Privat vor Staat" Politik der neoliberalen Rüttgers Regierung fortsetzen wollen, und wie sie den Politikwechsel in schwierigen finanziellen Zeiten konkret umsetzen wollen. DIE LINKE NRW wird sämtliche Vorschläge der Minderheitsregierung ablehnen, die Privatisierungen, Personal oder Sozialabbau bedeuten.“

Des Weiteren beschloss der Landesparteitag eine Kampagne gegen das Sparpaket der Bundesregierung. Dazu erklärt die wiedergewählte Landesprecherin Katharina Schwabedissen: „Wir werden gemeinsam mit den Gewerkschaften, Sozial-, Wohlfahrts- und Umweltverbänden, sowie den sozialen Bewegungen, der Frauen- und der Friedensbewegung gegen das unsoziale Kürzungsprogramm der Bundesregierung auf die Straße gehen, damit endlich die Verursacher der Krise diese auch bezahlen.“

Gegen den Krieg in Afghanistan!

Aus der Rede von Gregor Gysi im Bundestag

 
"Die UNO berichtete, dass nach fast neun Jahren Krieg in Afghanistan neben einigen Fortschritten folgendes festzustellen ist:

 

Die Zahl der Menschen, die in Afghanistan in Armut lebt, ist von 33 auf 42 Prozent gestiegen.

Unterernährt sind nicht mehr 30 Prozent, sondern 39 Prozent der Afghaninnen und Afghanen.

Zugang zu sanitären Einrichtungen haben nicht mehr 12 Prozent der Bevölkerung, sondern nur noch 5,2 Prozent der Bevölkerung.  

In Slums leben nicht mehr 2,4 Millionen, sondern 4,5 Millionen Menschen. All das belegen die Zahlen der UNO.

Von den Jugendlichen sind nicht mehr nur 26 Prozent, sondern 47 Prozent arbeitslos.

Mohnfelder zur Gewinnung von Rauschgift umfassen nicht mehr 131 000, sondern 193 000 Hektar.  

Warlords, also die Rauschgift- und Waffenhändler, regieren wie vor neun Jahren.  

Wo ist denn der zivile Fortschritt, der dort angeblich seit acht Jahren mit Hilfe der Bundeswehr organisiert wird?

Waltroper LINKE besuchte das Europa Parlament in Strasbourg

Auf Einladung von Jürgen Klute (MdEP für DIE LINKE.) haben vom 8. bis zum 10. März 2010 Menschen aus Waltrop und Umgebung, die in der LINKEN organisiert sind, ihr nahe stehen oder einfach nur das Angebot angenommen haben, sich einmal vor Ort zu informieren, das Europaparlament in Strasbourg besucht.

Die Höhepunkte des Programms waren am 9. März eine Gesprächsrunde mit den Abgeordneten Willy Meyer Pleite (MdEP für Izquierda Unida aus Spanien), Sabine Lösing (MdEP für DIE LINKE.)  und eben Jürgen Klute der Fraktion GUE/NGL und der Besuch einer Plenarsitzung.